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Flughafen Tempelhof soll lebendiges UNESCO Weltkulturerbe werden
Unterschreiben auch Sie den Aufruf im Internet oder auf Listen
Die Schließung des Berliner Flughafens Tempelhof wird teurer als der Weiterbetrieb des defizitären innerstädtischen Airports. Das berichtet die Berliner Morgenpost unter Berufung auf das Bundesfinanzministerium (BMF). Demnach rechne das BMF mit jährlichen Betriebskosten von 11,85 Millionen Euro. Die Kosten nach der für November 2008 geplanten Schließung lägen somit um 2,85 Millionen Euro über dem bisherigen Jahresdefizit des Flughafens.
Aus diesen Zahlen geht also deutlich hervor, was Experten schon immer befürchtet haben: Die Einstellung des Flugbetriebs auf dem Flughafen Berlin Tempelhof wird teurer als der Weiterbetrieb des historischen Flughafens und Symbol der Freiheit in Deutschland und der Welt.
Ganz Deutschland und die Welt diskutieren daher trotz des an der Wahlbeteiligung gescheiterten Volksentscheids, nicht nur im Internet, die weitere Nutzung des historischen Flughafens Berlin Tempelhof, die schnell und ohne großen finanziellen Aufwand zu Lasten der deutschen Steuerzahler realisierbar sind.
Ein Nutzungskonzept sieht vor, dass der Flughafen Tempelhof lebendiges UNESCO Weltkulturerbe wird.
Der Initiator der Initiative Der Flughafen Tempelhof soll lebendiges Weltkulturerbe werden, Volker Perplies, hat am 18.April 2008 Unterschriftenlisten mit mehr als 2000 Unterzeichnern an Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Annegret Kramp-Karrenbauer und den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit übergeben.
In der Petition weisen die Initiatoren auf den hohen bautechnischen und zeitgeschichtlichen Wert des Flughafens hin und fordern die zuständigen Institutionen auf, den Flughafen Berlin-Tempelhof "als einmaliges kulturhistorisches Denkmal in seinem heutigen, funktionierenden Zustand zu bewahren und dem UNESCO Welterbekomitee zur Aufnahme in die Welterbeliste der Menschheit vorzulegen."
"Der Flughafen Tempelhof war als ältester Verkehrsflughafen der Welt nicht nur bautechnisch wegweisend, er steht auch, wie kaum ein anderes Bauwerk, für die jüngere Geschichte Berlins, Deutschlands und der Welt. Die nicht nur glücklichen Umstände, die zu seinem heutigen Zustand geführt haben, sind zugleich historisches Zeugnis, Mahnmal und Quelle von Berliner Identität." - heißt es in der Petition.
Das Thema Tempelhof ist längst nicht mehr nur ein Thema für Berliner, fast die Hälfte der Unterschriften stammt aus Deutschland und anderen Ländern der Welt. Unterzeichnet haben Menschen quer durch alle Bevölkerungsgruppen, vom Schüler über den Rentner und die Hausfrau bis hin zum Wirtschafsboss und dem Universitätsprofessor.
"Eine Aufgabe des Flughafens Tempelhof, wegen vermuteter juristischer Risiken für den Großflughafen BBI steht in keinem Verhältnis zum historischen Verlust", so Volker Perplies. "Ohne Tempelhof wäre die Weltgeschichte anders verlaufen. Das Thema Flughafen Tempelhof gehört auf die Tagesordnung des Bundes, und der UNESCO".
"Obwohl der Begriff Weltkulturerbe es suggeriert, entscheidet die UNESCO leider nur auf Vorschlag des beteiligten Landes, das macht in Berlin gewissermaßen den Bock zum Gärtner." sagt Perplies, der sich bereits im Dezember 2007 privat an die UNESCO gewandt hat.
"Viele der zurzeit von Deutschland nominierten Stätten sind zwar zweifellos wertvoll, mit Tempelhof haben wir ein wirklich weltgeschichtliches Denkmal, das obendrein noch akut in seinem Bestand bedroht ist", meint Volker Perplies.
Die Idee des UNESCO Welterbes entstand 1960, als in Ägypten der Bau des Assuan Staudamms unter anderem zur Überflutung Felsentempels von Abu Simbel führte. Durch internationalen Einsatz konnte der Tempel umgesetzt und gerettet werden. Als Konsequenz entstand und im Jahr 1972 die UNESCO Welterbekonvention, die es den teilnehmenden Staaten zur Pflicht macht, das so genannte Welterbe zu erfassen und zu schützen. Sie wurde 1975 verabschiedet.
Mehr Infos zur Der Flughafen Tempelhof soll lebendiges Weltkulturerbe werden finden Sie unter:
http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/
Hier können Sie den Aufruf Online selbst unterzeichnen:
http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/cgi-bin/entry.pl
Hier können Sie sich Listen zum Auslegen downloaden bzw. ausdrucken:
http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/media/aufruf.pdf
Eine Liste der bisherigen Unterzeichner finden Sie hier:
http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/cgi-bin/list.pl
Leiten Sie diese E-Mail im Schneeballsystem ruhig an Verwandte und Bekannte und Multiplikatoren weiter, damit auch Andere auf diese Unterschriftenaktion zum Erhalt des Flughafens Tempelhof aufmerksam werden.
Kontakt:
Volker Perplies
Initiative "Der Flughafen Tempelhof soll lebendiges UNESCO Weltkulturerbe werden"
Dipl. Ing. Volker Perplies
Röbellweg 91A
13125 Berlin
Tel.: (030) 94 63 31 56
Fax: (030) 94 63 31 57
eMail: kontakt@tempelhof-weltkulturerbe.de
Diplom Betriebswirt (FH) Karl-Helmut E. Zermin
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